Innerhalb weniger Tage erreichte uns erneut die Nachricht über den Tod einer lieben Freundin.
Frau Johanna Nahrhaft war Herztansplantiert in Bad Oeynhausen und viele Jahre im Vorstand des VOD (Verband Organtransplantierter Deutschland e.V., Bad Oeynhausen) tätig. Seit einigen Jahren leitete Sie mir viel Erfolg die Gruppe "Selbsthilfe Organtransplantation NRW" mit regelmäßigen Treffen in Mettmann. An vielen ihrer Treffen und Ausflügen haben wir teilgenommen. Wir werden sie nicht vergessen.
aktuelle Termine:
TV
29.08.2006
Di 8:15 - 9:00
Bestellt wird... das perfekte Baby
Als sich Leanne und Steven aus Tasmanien entschlossen, künstlich ein Baby zu erzeugen, das unter anderem auch Organspender für den kranken Bruder sein sollte, hagelte es weltweit Proteste. Ein Baby als 'Ersatzteillager'?
01.09.2006 Fr 14:10 - 15:00
In aller Freundschaft
Bei der Operation muss Judiths verletzte Niere entfernt werden - ein Problem, da Judith von Geburt an nur eine Niere hat. Glücklicherweise findet sich eine Organspende.
Größere Fliegenaugen, ein weiteres Bein für Hühner und Delfine mit Armen für militärische Einsätze: Was wie schlechte Science-Fiction klingt, ist für Genforscher längst Alltag. Die Dokumentation zeigt den schwierigen Balanceakt der Wissenschaft zwischen der Profitgier der Pharmakonzerne und den hervorragenden Möglichkeiten bei Organtransplantationen.
Kennen Sie Sendungen auf die ich hier hinweisen sollten?
München (netdoktor.de). Kräuter- und Früchtetees sollten unbedingt mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Dies sei nötig um eventuell vorhandene Keime in den Kräutermischungen abzutöten, berichtet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Um bestimmte Inhaltsstoffe und Geschmacksnoten zu erhalten, werden Tees mit Wasser unterschiedlicher Temperatur aufgegossen. Aufgüsse aus Kräutern und Früchten, die streng genommen als teeähnliche Getränke bezeichnet werden müssen, sollten aus hygienischen Gründen immer mit kochendem Wasser zubereitet werden. Außerdem sollten sie mindestens fünf Minuten ziehen. Entsprechende Empfehlungen vom Hersteller sind in der Regel auch auf den Verpackungen zu finden - diese sollten in jedem Fall befolgt werden. Der Grund: In manchen Fällen können sich Keime wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze in den pflanzlichen Produkten befinden. Vereinzelt kann es sich dabei auch um krankheitserregende Bakterien wie Salmonellen handeln. Nur durch ein ausreichendes Erhitzen können solche Keime mit Sicherheit abgetötet werden. Verbraucher sollten Kräutertees deshalb auf keinen Fall nur mit warmem Wasser zubereiten. In besonders ungünstigen Fällen könnten keimbelastete Kräutertees bei falscher Zubereitung gerade für Säuglinge, kleine Kinder und Kranke zu einem großen Gesundheitsrisiko werden. Die Empfehlungen gelten grundsätzlich sowohl für lose Mischungen als auch für Teebeutel. Aufgegossener Kräutertee sollte nicht über mehrere Stunden stehen gelassen werden. Denn mit dem kochenden Wasser werden zwar Keime wirksam abgetötet, möglicherweise ebenfalls enthaltene Sporen können diese Prozedur hingegen überstehen. Diese widerstandsfähigeren Formen der Keime können im warmen Wasser auskeimen. Das Wasser aus Heißwasserspendern ist nach Ansicht des BfR nicht für die Zubereitung von Kräuter- oder Früchtetees geeignet. Dieses Wasser hat in der Regel nur eine Temperatur zwischen 80° und 85°C. Damit können potenziell enthaltene Keime nicht mit Sicherheit abgetötet werden. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage <www.bfr.bund.de> unter dem Menüpunkt Lebensmittel/Lebensmittelsicherheit.
Hamburg (ots) - Türklinken auf öffentlichen Toiletten sollten möglichst nicht mit der Hand berührt werden. Da sich im Schnitt nur jede zweite Frau nach dem Toilettengang die Hände wäscht, sind die Klinken besonders stark mit Keimen und vor allem auch mit Durchfallerregern belastet, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Geht es nach dem WC beispielsweise gleich zum Fingerfood, wandern die Bakterien regelrecht von der Hand in den Mund. Ansonsten sind die WCs aber besser als ihr Ruf. "Es gibt nicht eine einzige Untersuchung, die belegt, dass öffentliche Toiletten irgendein Hygieneproblem darstellen", betont der Freiburger Umweltmediziner Professor Franz Daschner. Vor allem die gefürchtete Toilettenbrille erweise sich im Labortest als relativ harmlos. "Sie ist mit Bakterien meist weniger belastet als Küchenfußboden oder Kühlschrank", sagt der Mediziner. Grundsätzlich sollte man auf öffentlichen Toiletten so wenig anfassen wie möglich und Türen beispielsweise mit dem Ellenbogen oder einem Taschentuch öffnen. Nach dem sorgfältigen Händewaschen empfiehlt es sich, aus Hygienegründen keine Gemeinschaftshandtücher zu benutzen. Auf Desinfektionstücher sollte man nur im Ausnahmefall zurückgreifen, denn sonst drohen Haut-Allergien.
Warnemünde (ddp). Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland resultiert nach Angaben der Organisation Eurotransplant großenteils aus einer unzureichenden Zusammenarbeit von Kliniken und Transplantationszentren. Nicht einmal die Hälfte der potenziellen Spender, die auf Intensivstationen versterben, werde an die Koordinierungsstellen für Organtransplantationen gemeldet, kritisierte der neue Eurotransplant-Direktor Axel Rahmel am Freitag in Warnemünde. An den Kliniken bestehe noch großer Aufklärungsbedarf, sagte Rahmel am Rande der Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft. Im vergangenen Jahr starben Erhebungen zufolge rund 4000 Patienten auf Intensivstationen deutscher Kliniken infolge einer Gehirnschädigung. Nur 1700 Meldungen über mögliche Spenderorgane gingen an die Transplantationszentren. In etwa 600 Fällen kam es dann nicht zu einer Organentnahme, weil die Angehörigen nicht zustimmten oder weil medizinische Gründe dagegen sprachen, wie Rahmel sagte. Letztlich wurden bei 1081 gestorbenen Patienten Organe entnommen. In Deutschland kommen auf eine Million Einwohner nur 13 Organspender. Das ist der fünftletzte Platz in Europa. In Spanien beispielsweise sind es mehr als 30.
Berlin (ddp). Nicht nur Alkohol, auch Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Da es bei den Wirkstoffen nichts Vergleichbares zur Promillegrenze bei Alkohol gebe, müsse jeder Verkehrsteilnehmer selbst entscheiden, ob er fit genug zum Fahren sei, schreibt das Apothekenportal aponet.de. Damit sich dabei niemand überschätzt, gibt es einige Grundregeln, um auch mit Arzneimitteln sicher am Verkehr teilzunehmen. Besondere Vorsichtig gelte bei der Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln, bei Psychopharmaka, Mitteln gegen Allergien, starken Schmerzmitteln und blutdrucksenkenden Arzneimitteln. Auch Medikamente gegen die Zuckerkrankheit und Appetithemmer sind nicht immer harmlos. Deshalb sollte schon vor dem Einnehmen eines neuen Medikamentes mit dem Arzt oder Apotheker über das Thema Verkehrstauglichkeit gesprochen werden. Das gilt auch für rezeptfreie Medikamente. Außerdem ist es ratsam, immer die Hinweise auf dem Beipackzettel aufmerksam zu lesen. Wenn bekannt ist, dass ein Wirkstoff die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt, muss der Hersteller dies in der Gebrauchsinformation angeben, wie die Experten betonen. Beim Dosieren und beim Einnahmerhythmus raten sie, sich immer an die ärztliche Verordnung zu halten. So kann beispielsweise Schlafmittel, das erst in der Nacht eingenommen wird, am folgenden Tag zu anhaltender Müdigkeit bis zum Mittag führen. Ein eindeutiges Zeichen für Fahruntauglichkeit ist den Angaben nach, wenn beim Lesen die Buchstaben verschwimmen. In dem Fall sollte man sich unter keinen Umständen hinter das Steuer setzen.
Nicht nur Tote, auch Lebende können Organe spenden. Diese "Lebendspende" wirft brisante medizinische und ethische Fragen auf, die in Fachkreisen teilweise nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert werden. Denn große Krankenhäuser finanzieren sich inzwischen zu einem erheblichen Teil über Organtransplantationen. Die so genannte Lebendspende wird derzeit stark propagiert. Immer häufiger stellen gesunde Familienangehörige ihren kranken Verwandten ein Organ oder einen Teil davon zur Verfügung. Gesetzlich ist das in Ausnahmefällen erlaubt. Doch das 1997 verabschiedete Transplantations-Gesetz gilt unter vielen Ärzten und Juristen als äußerst lückenhaft. Immerhin werden Gesunde gefährdet. Insbesondere bei Lunge und Leber ist die Organentnahme riskant. 30 % der Spender haben zum Teil schwerwiegende Komplikationen, bis zu 1,5 % sterben an der Organentnahme. Doch für diese Todesfälle gibt es keinerlei Meldepflicht. Oft erfährt nicht einmal der zuständige Staatsanwalt davon. Die Begründung lautet meistens, dass der Spender um die tödliche Gefahr gewusst habe. Unerwähnt bleibt, dass bei der Aufklärung über die bevorstehende Operation oft mit geschönten Zahlen argumentiert wird. Der Spender kann sich nicht immer ein objektives Bild machen. Äußerst bedenklich ist auch die Indikationsstellung. In vielen Kliniken beschweren sich Intensivmediziner und Krankenschwestern darüber, dass Alkoholiker Lebendspenden von Verwandten erhalten. Auch Krebskranke mit Metastasen im ganzen Körper sind unter den Empfängern von Organen, die von Lebenden stammen. Für wenige Wochen Überleben wird die Gesundheit eines Angehörigen aufs Spiel gesetzt. Der medizinische und ethische Drahtseilakt empört sogar viele Insider. Manche sprechen gar von einem unverantwortlichen Menschenversuch.
Das Bewusstsein, dass Heilung oder Rettung durch das Organ eines Anderen glückliche Fügung und nicht einklagbare Anspruchserfüllung ist, würde verständliche Ansprüche und ihre mögliche Erfüllung in einem anderen Lichte erscheinen lassen. Missionarischer Organbeschaffungseifer und hybrides, aber letztlich ineffektives Aufschaukeln des Systems könnten dann einer Empfindung von großer Ruhe weichen, deren Merkmal gelassene Dankbarkeit wäre. Fortschritt ist nur Fortschritt vor dem Hintergrund einer Freiheit, die die Alternativen offen hält, ja, aber auch nein zu einer Medizin der Hochleistungen sagen zu können.
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